sven seele.

// Branchenfokus · Hausverwaltungen

KI für Hausverwaltungen.

KI-Helfer für die Verwalterpraxis: WEG-, Miet- und Sondereigentumsverwaltung, DSGVO-konform, in 6 bis 12 Wochen produktiv, ohne dass Sie Domus, Karthago oder PowerHaus austauschen müssen. Sitz Gelsenkirchen, vor Ort im Ruhrgebiet.

Kostenlos · 30 Minuten · Ohne Verpflichtung

Video · 1 Minute

KI für Hausverwaltungen, der Vorschlag in einem Satz

Wie KI Helfer pro Mitarbeitender sechs bis acht Stunden pro Woche zurückbringen, ohne neue Software, mit Pilot in sechs bis zwölf Wochen.

// 61 Sek · Avatar V · DSGVO-konform

// Was wir lösen

Die fünf Engpässe, die in jeder Hausverwaltung wiederkehren.

01

Die E-Mail-Lawine

Pro 100 verwalteten Einheiten kommen 12 bis 18 fachliche E-Mails täglich an, bei 500 Einheiten zwischen 60 und 90, bei 1.000 Einheiten zwischen 120 und 180. Triage, Eigentümer-Standardanfragen und Handwerker-Koordination fressen die ersten 90 Minuten des Tages. Wichtige Anliegen rutschen unter Werbe-Newslettern durch.

02

Beschluss-Sammlung nach § 24 Abs. 7 WEG

Die Beschluss-Sammlung ist gerichtsfest und fortlaufend zu führen. In der Praxis hängt sie nach jeder Versammlungsrunde zwei bis drei Wochen hinterher, und wird dann am Wochenende rekonstruiert. Eine vollständige Sammlung ist gleichzeitig haftungsrelevant und Beirats-sichtbar.

03

Die Nebenkosten-Saison Q1/Q2

Februar bis Mai durchgehender Stress, weil Heizkostenverteiler später kommen als die Eigentümer-Geduld. Jede Abrechnung muss auf 17 BetrKV-Kostenarten geprüft werden, Verteilerschlüssel-Konsistenz zum Vorjahr nachweisen, Plausibilität bei Sonderkosten halten.

04

Personal-Engpass und Beirats-Druck zugleich

Der Markt für ausgebildete Verwalter ist leergefegt. Eine Kündigung bedeutet vier Monate Suche und Wechselkosten in Höhe eines halben bis ganzen Jahresgehalts der Position. Gleichzeitig fragt der Beirat der größten WEG seit zwei Jahresversammlungen nach Digitalisierung, ohne vorzeigbare Antwort wird die Verwaltung verglichen.

05

Software-Insel-Stack

Domus, Outlook, Excel und Casavi sprechen nicht miteinander. Eigentümerwechsel werden in vier Systemen einzeln eingepflegt, die Fehlerquote unter Zeitdruck steigt. Eine neue Hauptsoftware einzuführen ist kein realistisches Projekt, eine seitliche Ergänzung schon.

// Anwendungsfelder

Fünf Use Cases, die wir typischerweise im Pilot starten.

Jeder Use Case läuft eigenständig, lässt sich einzeln messen und ergänzt Ihre bestehende Verwaltungssoftware seitlich, kein Migrationsprojekt, kein Lock-in.

Use Case 01

E-Mail-Triage für Eigentümer und Mieter

Ein Agent klassifiziert eingehende Nachrichten nach Zuständigkeit (WEG-Buchhaltung, Mietverwaltung, Handwerker), priorisiert nach Dringlichkeit und beantwortet Standardanfragen mit Bezug auf den jeweiligen Vorgang.

Erwartetes Ergebnis
Typisch 4 bis 8 Stunden pro Woche im Team zurück, je nach Bestandsgröße und Nachrichten-Volumen.

Use Case 02

Beschluss-Sammlung-Entwurf nach § 24 Abs. 7 WEG

Der Agent extrahiert TOPs aus Versammlungs-Protokollen, strukturiert sie als Beschluss-Items mit Datum, Wortlaut, Mehrheit, Vollzugshinweis und legt einen Entwurf für die fortlaufende Sammlung an. Verantwortung und Signatur bleiben beim Verwalter.

Erwartetes Ergebnis
Aus drei Wochen Verzug wird ein Folgetag-Entwurf, prüf- und signierbar.

Use Case 03

Nebenkosten-Vorprüfung (BetrKV-Konsistenz)

Vor dem Versand prüft der Agent die Abrechnung auf 17 BetrKV-Kostenarten, Verteilerschlüssel-Konsistenz zum Vorjahr und auffällige Abweichungen, als Vorstufe zur menschlichen Freigabe.

Erwartetes Ergebnis
Nebenkosten-Saison Q1/Q2 ohne Wochenendarbeit, Eigentümer-Rückfragen messbar weniger.

Use Case 04

Mietvertrags-Analyse und Klausel-Extraktion

Aus Bestands- und Neuverträgen werden Fristen, Indexklauseln, Kündigungsoptionen, Renovierungsvereinbarungen extrahiert und als strukturierte Tabelle bereitgestellt, abgleichbar mit Ihrer Domus- oder Karthago-Datenbank.

Erwartetes Ergebnis
Indexmiet-Anpassungen werden nicht mehr verschlafen, Sonderkündigungsrechte sichtbar.

Use Case 05

Mahn- und Kündigungs-Workflow-Vorstufen

Der Agent erkennt offene Forderungen, formuliert Mahnstufe-1-Schreiben mit Belegnachweis und bereitet Kündigungserklärungen als Entwurf vor. Die finale Kündigungserklärung wird anwaltlich oder verwalterisch geprüft und freigegeben.

Erwartetes Ergebnis
Forderungslaufzeiten verkürzen sich, juristische Sorgfalt bleibt menschlich.

// Wie wir vorgehen

In sieben Schritten zur produktiven WEG-Verwaltung mit KI.

Keine Strategiereise und kein Workshop-Marathon. Sieben Schritte mit klarem Ergebnis pro Schritt, jederzeit ausstiegssicher.

  1. Schritt 01

    Readiness-Check vor Ort

    Ein Tag in Ihrem Büro mit Ihnen und den Schlüsselfunktionen. Wir gehen Ihre Abläufe durch, identifizieren die drei bis fünf Use Cases mit dem höchsten ROI und entscheiden gemeinsam, wo der Pilot startet.

  2. Schritt 02

    Use-Case-Auswahl und Pilot-Setup

    Wir definieren KPIs (gesparte Stunden, Trefferquote, Eigentümer-Reaktionszeit), Baseline-Messung und einen Test-Datensatz, an dem der Agent erstmals arbeitet, ohne dass produktive Daten betroffen sind.

  3. Schritt 03

    EU-Hosting-Architektur und AVV

    Wir wählen das Sprachmodell (typischerweise Claude über AWS Bedrock EU oder Anthropic EU), schließen den Auftragsverarbeitungs-Vertrag, dokumentieren Trainings-Opt-out und legen Logging und Löschfristen fest.

  4. Schritt 04

    Iterativer Aufbau in 4-Wochen-Sprints

    Der Agent geht früh in einen sicheren Schatten-Betrieb mit historischen WEG-Daten. Jede Woche kurzes Standup, alle vier Wochen formale Zwischen-Bewertung gegen die Baseline. Die Pilot-Garantie greift, wenn nach vier Wochen weder die E-Mail-Triage-Zeit noch der Beschluss-Sammlungs-Verzug messbar gefallen ist.

  5. Schritt 05

    Mitarbeiter-Schulung gemäß EU AI Act Art. 4

    Seit 2. Februar 2025 sind Betreiber verpflichtet, KI-Kompetenz im Team aufzubauen. Wir liefern Schulungs-Material, das auf Ihren konkreten Pilot und Ihren Software-Stack zugeschnitten ist, keine generische Online-Kurs-Pflicht. Dokumentation steht für VDIV-Audits oder Beirats-Vorlagen bereit.

  6. Schritt 06

    Messung gegen Baseline und Reporting

    Nach acht Wochen liegen Zahlen auf dem Tisch: gesparte Stunden je Mitarbeitenden, Fehlerquote, Eigentümer-Zufriedenheit. Diese Zahlen sind beirats-präsentationsfähig und steuerlich als Betriebsausgabe nachweisbar.

  7. Schritt 07

    Übergang in Rollout oder Ausstieg

    Nach zwölf Wochen entscheiden Sie. Rollout auf weitere Use Cases (z. B. Eigentümerwechsel-Pflege, Mahn-Workflows, Hausgeld-Anpassungen), Übergabe an Ihre interne IT, oder sauberer Ausstieg, ohne Folgekosten, ohne Lock-in.

// Pilot-Beispiel

Acht Wochen, eine WEG-Verwaltung im Ruhrgebiet, anonymisiert.

Diese Pilot-Story ist ein typisches Profil aus der Beratungspraxis, anonymisiert, aber kalibriert an realer Größe und realen KPIs. Keine Logos, keine Namen.

Baseline

  • 280 verwaltete Einheiten in vier WEGs, 3 Mitarbeitende plus Inhaberin.
  • 80 bis 120 fachliche E-Mails täglich, davon ca. 40 Prozent Standard-Eigentümeranfragen.
  • Beschluss-Sammlung der größten WEG (130 Einheiten) im Schnitt 2 bis 3 Wochen hinterher.
  • Nebenkosten-Versand 2025: ein Wochenende pro WEG für Plausibilitäts-Checks.
  • Beirats-Frage „Wie weit sind Sie mit Digitalisierung?" zwei Versammlungen in Folge.

Pilot-Setup

  • Pilot-Setup: 2 Use Cases parallel, E-Mail-Triage-Agent + Beschluss-Sammlung-Entwurf.
  • Architektur: Claude Sonnet via Anthropic EU, AVV mit § 203-konformer Verschwiegenheits-Klausel, kein Trainings-Opt-in.
  • Integration: seitlich neben Domus über Outlook-Add-In und gemeinsamen Sharepoint-Ordner. Kein Software-Wechsel.
  • Schulung: 2 × 90 Minuten für das Team, dokumentiert für EU AI Act Art. 4.
  • Eskalations-Regel: Eigentümer-Antworten ab Mahnstufe 2 werden nie automatisiert versendet, nur Entwurf zur Freigabe.

Nach 8 Wochen

  • E-Mail-Triage: 6,5 Stunden pro Woche zurück über das Team, Hauptgewinn bei der Buchhaltungs-Mitarbeiterin.
  • Beschluss-Sammlung-Entwurf der größten WEG am Folgetag im Postfach, Korrekturlesen 20 bis 45 Minuten je nach Versammlungs-Komplexität.
  • Reibung in Woche 3: zwei Eigentümer-Verwechslungen in der Triage. Re-Prompt mit MEA-Validierung und ein zusätzlicher Plausibilitäts-Check haben das stabilisiert.
  • Eigentümer-Erstreaktionszeit: von durchschnittlich 1,8 Tagen auf 4,5 Stunden in der zweiten Pilot-Hälfte.
  • Beirat verlangt nach der April-Versammlung schriftliche KI-Einsatz-Dokumentation, wir liefern aus dem Pilot-Reporting heraus innerhalb 48 Stunden.
  • Pilot-Investition als Betriebsausgabe steuerlich angesetzt, kalkulierte Amortisation 8 bis 14 Monate je nach Stundensatz-Ansatz.

Das Profil ist plausibel, nicht repräsentativ. Ihr ROI hängt von Einheiten, Software-Stack, Mitarbeiter-Mitarbeit und der Sauberkeit Ihrer Bestandsdaten ab. Genau das misst der Readiness-Check vor dem Pilot-Start.

// Rechtlicher Rahmen

Auf welche Paragraphen wir die Lösung jeweils zurückbinden.

KI-Einsatz in der Hausverwaltung ist erlaubt, aber gebunden. Hier sind die Vorschriften, die wir bei jeder Architektur-Entscheidung mitprüfen.

§ 24 Abs. 7 WEG
Beschluss-Sammlung gerichtsfest und fortlaufend. KI liefert Entwurf, der Verwalter trägt Verantwortung und signiert.
§ 27 WEG
Aufgaben und Befugnisse des Verwalters. KI-Output muss als Verwalter-Handlung zurechenbar bleiben, kein anonymes Auto-Versenden.
§ 26a WEG
Verwalter-Zertifizierung seit 01.12.2022. Verpflichtung trifft den Verwalter persönlich; KI-Einsatz entlässt nicht aus Zertifizierungs- und Weiterbildungspflicht.
BetrKV § 2
17 zulässige Kostenarten. KI prüft Konsistenz, Mensch entscheidet bei Ausnahmen.
DSGVO Art. 32
Sicherheit der Verarbeitung. EU-Endpoints, Trainings-Opt-out, dokumentierte TOMs als Standard.
EU AI Act Art. 4
KI-Kompetenz-Pflicht für Betreiber seit 02.02.2025. Schulung wird im Pilot dokumentiert.

// Häufige Fragen

Was Hausverwalter:innen typischerweise wissen wollen.

Kann eine KI eine rechtssichere Beschluss-Sammlung nach § 24 Abs. 7 WEG erstellen?

Die KI erstellt einen Entwurf, sie strukturiert TOPs als Beschluss-Items mit fortlaufender Nummerierung, Wortlaut, Datum, Mehrheit und Vollzugshinweis. Die rechtliche Verantwortung und die Signatur bleiben beim Verwalter. In der Praxis liegt der Entwurf am Folgetag im Postfach. Verwalter prüft, ergänzt Vollzugshinweise und signiert; je nach Versammlungs-Komplexität 15 bis 60 Minuten.

Was kostet ein KI-Pilot in einer Hausverwaltung mit 300 Einheiten?

Realistisch 8.000 bis 25.000 Euro über 6 bis 12 Wochen, abhängig von der Zahl der Use Cases. Eingeschlossen sind Readiness-Check, Architektur, AVV, EU-Hosting-Setup, Mitarbeiter-Schulung gemäß EU AI Act Art. 4 und das Pilot-Reporting. Laufende Modell-Kosten danach 50 bis 300 Euro pro Monat. Amortisation 6 bis 18 Monate, je nach Use-Case-Zahl, Bestandsgröße und Stundensatz-Ansatz.

Welche KI darf ich DSGVO-konform für Eigentümer-Daten in einer WEG einsetzen?

Nur Modelle mit EU-Hosting (Anthropic EU, AWS Bedrock EU, Vertex EU), schriftlichem Auftragsverarbeitungs-Vertrag, dokumentiertem Trainings-Opt-out und technisch-organisatorischen Maßnahmen nach DSGVO Art. 32. ChatGPT-Free auf Privat-Account ist nicht zulässig. Microsoft 365 Copilot bleibt im Tenant, auch zulässig, aber AVV-Klauseln zur Eigentümer-Datenverarbeitung sind separat zu prüfen.

Kann KI Nebenkostenabrechnungen vorprüfen, bevor ich sie verschicke?

Ja. Der Agent prüft die 17 BetrKV-Kostenarten auf Konsistenz, vergleicht Verteilerschlüssel mit dem Vorjahr und markiert auffällige Abweichungen. Das Ergebnis ist eine Liste an Auffälligkeiten zur menschlichen Entscheidung, kein Auto-Versand. In Pilot-Setups halbiert das die Wochenend-Arbeit in der Nebenkosten-Saison.

Wie integriere ich KI in Domus, Karthago oder PowerHaus, ohne die Software zu wechseln?

Über E-Mail- und Datei-Schnittstellen sowie definierte Übergabe-Ordner. Die KI ergänzt Ihre bestehende Verwaltungssoftware seitlich, sie ersetzt sie nicht. Bei Domus 4000 nutzen wir typischerweise das Outlook-Add-In und einen geteilten Sharepoint. Bei Karthago läuft die Anbindung über CSV-Export und gemeinsames Laufwerk. Kein Migrationsprojekt nötig.

Lohnt sich KI auch für eine Hausverwaltung mit unter 500 Einheiten?

Ja, gerade dort. Bei kleineren Verwaltungen fällt pro Mitarbeitenden anteilig mehr Routine an. Ein Pilot auf nur einen Use Case (typischerweise E-Mail-Triage) bringt 4 bis 8 Stunden pro Woche zurück. Bei größeren Häusern wird der Hebel breiter, der Aufwand pro Einheit aber meist nicht höher.

Was kann KI bei einer hybriden Eigentümerversammlung leisten, und was nicht?

KI kann transkribieren, TOPs strukturieren, Beschluss-Entwürfe formulieren und Anwesenheits-/MEA-Listen abgleichen. Sie ersetzt nicht die juristische Prüfung der Beschlussfähigkeit, nicht die Mehrheitsberechnung bei umstrittenen Mehrheiten und nicht die Verwalter-Verantwortung für die Niederschrift. KI ist Vorstufe, der Mensch ist Endinstanz.

Übernimmt KI Mahn- und Kündigungs-Workflows in der Mietverwaltung?

KI übernimmt Erinnerungen, Mahnstufe-1-Schreiben mit Belegnachweis und Fristen-Logik. Kündigungserklärungen werden als Entwurf vorbereitet und juristisch oder verwalterisch finalisiert, nie automatisch versendet. Die Eskalation ab Mahnstufe 2 ist immer eine menschliche Entscheidung.

Wie lange dauert ein KI-Pilot, und was muss ich vorbereiten?

6 bis 12 Wochen. Vorzubereiten sind drei Dinge: ein klar abgegrenzter Use Case (gemeinsam im Readiness-Check definiert), ein Test-Postfach oder Test-Datensatz, und etwa zwei Stunden pro Woche Zeit für Feedback-Schleifen Ihrerseits. Mehr nicht. Kein Software-Roll-out, kein Workshop-Marathon.

Was passiert mit den Daten meiner WEG, wenn ich KI von Anthropic oder OpenAI einsetze?

Bei Enterprise-Verträgen mit AVV, EU-Hosting und Trainings-Opt-out fließen Ihre Daten nicht in das Modell zurück und werden nach definierten Löschfristen entfernt. Privat-Accounts (ChatGPT-Free, Claude-Free) sind für WEG-Daten nicht zulässig. Bei besonders sensiblen Mandaten existieren hybride und on-premise-Varianten, wir prüfen das im Readiness-Check.

// Bereit für den ersten Schritt?

Ein Tag bei Ihnen vor Ort. Danach entscheiden Sie.