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Drobo 5C

Drobo 5C – Datensicherung und Verwaltung mit dem MacBook Pro 2016

Da ich seit einiger Zeit ein neues MacBook Pro 2016 mit USB-C nutze stand ich vor der neuen Herausforderung wie ich meine Daten sichere und verwalte. In diesem Test möchte ich euch den Drobo 5C näher vorstellen. Der Drobo 5C im Test Datensicherung mit dem MacBook Pro 2016 Leider ist der interne Speicher eines MacBook Pro 2016 wie in meinem Fall mit 256 GB sehr begrenzt. Tausende von Fotos, Videos und Workshopdateien passen einfach nicht auf den internen…

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Zusammenfassung: Datensicherung mit dem Drobo 5C

Da ich seit einiger Zeit ein neues MacBook Pro 2016 mit USB-C nutze stand ich vor der neuen Herausforderung wie ich meine Daten sichere und verwalte. In diesem Test möchte ich euch den Drobo 5C näher vorstellen. Der Drobo 5C im Test

Datensicherung mit dem MacBook Pro 2016

Leider ist der interne Speicher eines MacBook Pro 2016 wie in meinem Fall mit 256 GB sehr begrenzt. Tausende von Fotos, Videos und Workshopdateien passen einfach nicht auf den internen Speicher.
Jetzt könnte ich natürlich mir auch einfach eine USB Festplatte kaufen und die Daten darauf speichern und verwalten. Doch was ist in diesem Fall mit der Ausfallsicherheit?
Jeder der schon mal einen Defekt einer Festplatte erlebt hat weiß wovon ich rede. Ein gutes Backup ist in diesem Fall Gold wert.
Doch jeden Tag die externe Festplatte auf eine weitere externe Festplatte sichern? Dazu noch ein Timemaschine Backup von Mac Book?

Die Lösung für mein Problem kommt wieder in Form eines Drobos welchen ich bereits am MacPro mit Thunderbolt 2 im Einsatz habe.
Doch das neue MacBook hat nur noch USB-C bzw. Thunderbold 3 Anschlüsse. Zum Glück gibt es von Drobo jetzt auch ein Gerät mit einem USB-C Anschluss.

Vor einigen Tagen erhielt ich somit den neuen Drobo 5C welche ich euch jetzt in einem Test gerne näher vorstellen möchten.

 

Weil Apple beim neuen MacBook Pro 2016 nur noch auf Thunderbolt 3 bzw. USB-C setzt habe ich mich natürlich besonders Drobo 5C gefreut.
Der Drobo 5C kommt in einem schicken weißen Karton geliefert. Schon beim anheben merkt man das einem hier kein Plastikgehäuse erwarten kann.
Wie ich es von Drobo gewohnt bin war auch dieses Gerät sehr gut verpackt.

Drobo-5C Karton

Drobo-5C Verpackung innen

Drobo liefert dem Gerät eine Tragetasche mit, der Sinn dieser Tasche konnte ich aber noch nicht nachvollziehen.  Das Gerät wiegt mit bestückten Festplatten einige Kilo und ich kann mit kaum vorstellen das man das Gerät zusammen mit seinem Laptop durch die Gegend trägt. Sollte man es aber doch einmal zu einem Termin mitnehmen müssen ist die Tasche sicher praktisch. Ich jedoch hatte bis jetzt keine Verwendung dafür.

Drobo-5C Tasche

Im Lieferungumfang des Drobo 5C ist wie Ihr auf dem Foto sehen könnt der Drobo, ein Netzteil samt Stromkabel für UK und Deutschland sowie ein USB-C auf USB-3 Kabel.
Nun kommen wir auch direkt zum ersten Kritikpunkt. Nach dem Auspacken wollte ich den Drobo natürlich direkt an mein MacBook Pro 2016 anschließen. Doch da das Macbook nur noch USB-C Anschlüsse hat wurde daraus erst einmal nichts. Hier sollte Drobo noch nachbessern und dem Gerät zumindest auch ein USB-C auf USB-C Kabel mitliefern.

Drobo 5C

 

Gerade bei USB-C Kabel ist die Wahl des richtigen Kabels eine Kunst. Nimmt man z.B. das Standard USB-C Kabel aus dem Apple Store so kann man mit diesem Kabel nur Daten in USB-2!! Geschwindigkeit übertragen. Somit ist dieses Kabel für den Drobo 5C total unbrauchbar. Auf der suche nach einem „High-Speed-USB-C Kabel“ bin ich auf ein Angebot von Belkin gestoßen. Das „Belkin Thunderbolt 3 Kabel (1m, USB-C auf USB-C, 20 Gbit/s)“ Mit diesem Kabel ließ sich der Drobo 5C gar nicht in Betrieb nehmen. Also ein weiterer Versuch mit einem „High-Speed-USB-C Kabel“. Dieses mal entschied ich mich für ein „Belkin USB 3.1 USB-C auf USB-C Kabel (0,9m, 10 Gbit/s) <- Kaufempfehlung“ Mit diesem Kabel funktioniert der Drobo 5C endlich so wie er soll.

Ihr müsst also darauf achten ein High-Speed USB-C auf USB-C Kabel mit 10Gbit/s zu kaufen da es für USB-C verschiedene Arten von Kabeln zum Laden und für die Datenübertragung gibt.
Nur mit solch einem Kabel könnt Ihr die volle Geschwindigkeit des Drobo nutzen.

Der weitere Vorteil von USB-C ist die gleichzeitige Funktion von Datenübertragung und Stromversorgung.Drobo-5C Festplatten
Hier hätte ich mir am Drobo 5C einen weiteren USB-C Port gewünscht um das MacBook Pro mit nur einem Kabel mit dem Drobo zu verbinden und gleichzeitig zu laden.
Beim Drobo 5D konnte man durch die 2 Thunderbolt 2 Anschlüsse noch mehrere Tunderbolt 2 Geräte in Reihe schalten.
Beim Drobo 5C ist dies leider durch nur einen USB-C Anschluss nicht mehr möglich.

In den Drobo-5C passen 5 Festplatten, diese müssen nicht die gleiche Größe haben. Der Drobo erstellt aus allen verbauten Festplatten 1 Laufwerk.
Online auf der Webseite von Drobo kann man sich die verfügbare Speicherkapazität konfigurieren um so die richtige Festplattengröße zu wählen.
Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein habe ich habe mich für 5 Festplatten Western Digital WD40EFRX mit je 4 TB Speicherkapazität entschieden.
Der Einbau ist denkbar einfach, Festplatten in den Laufwerkseinschub schieben bis diese einrasten und fertig.

 

Jetzt geht es an die Konfiguration des Drobo. Ein gedrucktes Handbuch liegt dem Drobo nicht bei, es wird stattdessen auf die Internetseite „Drobo.com/start“ verwiesen.
Auf der Seite kann man sich dann die Konfigurationssoftware für Mac und Windows herunterladen welche einen durch die Einrichtung führt.

Die Drobo Sofortware konfiguriert das Gerät in Minuten. Von meinen 20TB Speicherplatz bleiben mir 18.19 TB durch die Redunanz zur freien Verwendung.Western Digital WD40EFRX
Und jetzt kommt der für mich größte Vorteil vom Drobo. Ich kann dieses Gerät wie eine Interne Festplatte nutzen habe aber zusätzlich noch die Ausfallsicherheit eines Raidsystems. Diese Ausfallsicherheit kann man zu lasten des verfügbaren Speicherplatzes steigern. Es können bis zu 2 von 5 Festplatten ohne Datenverlust ausfallen.

Ein wirklich gutes System welches langwierige Backups erspart. Weiter besteht auch die Möglichkeit den einen Drobo in Echtzeit auf einen 2 Drobo zu sichern. Für mich reicht aber die einfache Redundanz des Drobo 5C vollkommen aus.

Ein weiteres Feature was ich nicht mehr vermissen möchte ich die Sicherung per Apple Timemaschine. Der Drobo erstellt hierzu ein extra Laufwerk für die Timemaschine Sicherung.
Der Mac sichert dann automatisch jede Stunde seine interne Festplatte auf dem Drobo. Der Drobo 5C dient für mich somit als Zentrale Einheit zur Verwaltung und Sicherung meiner Daten.

 

Das Herzstück ist die Verwaltungssoftware in der man die wichtigsten Informationen ablesen kann. Wie ist der Zustand vom Drobo und die Auslastung der Festplatten ist. Viel mehr kann man mit der Software auch nicht machen, braucht man auch nicht. Die Partitionierung erfolgt bequem über das Festplattendienstprogramm vom Mac. So kann man sich seinen Drobo bequem einteilen. Der Drobo steht am Anfang als nur ein Laufwerk in der Geräteübersicht, erst du die Partitionierung mit dem Festplattendienstprogramm erfolgt die Aufteilung in einzelne Laufwerke, eine individuelle Einteilung ist somit kein Problem.

Drobo Verwaltung

Drobo Time Maschine
Der Drobo ist auch schon für Timemaschine vorbereitet. Es lässt sich mit der Drobo Software ein Laufwerk für die Sicherung mit Timemaschine erstellen. Dieses einfach als Backuplaufwerk auswählen und schon sichert die Timemaschine euren Mac jede Stunde auf den Drobo.
Somit habt Ihr auch für die Systemfestplatte des MacBook Pro 2016 eine Ideale Datensicherung.

Der Drobo 5C im Überblick:

Vorteile des Drobo 5C:

  • Günstige Backuplösung
  • Timemaschine kompatibel
  • USB-C Anschluss
  • Kein Datenverlust bei bis zu 2/5 ausgefallenen Festplatten
  • Einfache installation und Konfiguration
  • Unterschiedlich große Festplatten können verwendet werden

Nachteile des Drobo 5C:

  • Kein USB-C auf USB-C Kabel im Lieferumfang
  • Nur ein USB-C Anschluss somit kein Laden des MacBook Pro 2016 möglich

Kosten des neuen Drobo 5C zur Datensicherung:

Der Drobo 5C schlägt mit rund  382,00€ zu buche.
Die Festplatten Western Digital WD40EFRX kosten momentan je 154,00 Euro
Die Gesamtkosten betragen somit ca. 1152 Euro.

Für mich ist der Drobo momentan ohne Alternative auf dem Markt mit USB-C Anschluss für das neue MacBook Pro.
Der Drobo wurde mir für diesen ausführlichen Test zur verfügung gestellt.

 

Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag über den neuen Drobo 5C bei eurer Kaufentscheidung weiterhelfen.
Solltet Ihr Fragen haben so dürft Ihr diese gerne in den Kommentaren posten.

Über Sven Seele

Digital Artist und Fotograf aus Gelsenkirchen mit internationaler Erfahrung im Model-Business bietet Workshops - Produktfotografie - Fotoshootings und Hochzeiten im Fotostudio Gelsenkirchen an. Spezialisiert auf die Tattoo Model Szene für Newcommer und Profis. Sven Seele bei Google Plus

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